BERICHT DES

AUFSICHTSRATS

 

 

Wachstum und Innovationen in allen Geschäftsfeldern

 

Wahrnehmung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben 

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2019 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die  Arbeit des Vorstands überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Entwicklung und die Lage des Unternehmens sowie über wesentliche Geschäfts-vorgänge informiert. Dabei ging es um die Geschäfts-, Umsatz- und Ertragsentwicklung, die Vermögens- und Finanzlage sowie die Risikolage und das Risikomanagement. Zudem hat der Vor-stand mit dem Aufsichtsrat wesentliche Fragen der Geschäftspolitik beraten.

Der Aufsichtsrat ist im Berichtszeitraum zu sechs Sitzungen zusammengekommen. Dabei prüfte und erörterte er die jeweiligen Beratungspunkte eingehend. Auf Grundlage der Informationen und der Beratungen fasste er seine Beschlüsse. Über die Sitzungen hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig in engem Kontakt mit dem Vorstand und hat mit ihm aktuelle Themen erörtert.

Schwerpunkte der Beratungen waren die Positionierung des SWK-Konzerns und die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie bis 2025 einschließlich der Zustimmung zu strategischen Wachstumsschritten und den sich daraus ergebenden internen Veränderungen des SWK-Konzerns.

Im Berichtsjahr haben Frau Anja Cäsar und Herr Frank-Michael Munkler ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat beendet. Wir danken  Frau Cäsar und Herrn Munkler für Ihr Engagement. Den neuen Mitgliedern, Frau Delia Lindenau und Herrn Thorsten Hansen, wünschen wir für ihre Arbeit viel Erfolg.

 

Zentrale Themen der Beratung des Aufsichtsrats

Im Geschäftsfeld Energie und Wasser standen wiederum die Energiewende und ihre Auswirkungen im Mittelpunkt. Daneben befasste sich der Aufsichtsrat mit dem Erwerb verschiedener Kundenportfolios sowohl im Privat- und Gewerbekundensegment der SWK ENERGIE GmbH und der lekker Energie GmbH als auch im Geschäftskundenvertrieb der SWK ENERGIE GmbH. Mit den Zukäufen kann das Unternehmen das erfolgreiche Wachstum fortsetzen und seine Marktposition sichern und ausbauen.

Im Geschäftsfeld Entsorgung haben wir die aktuellen Marktent-wicklungen verfolgt und die konkreten Auswirkungen auf den SWK-Konzern beraten. Daneben stimmte der Aufsichtsrat dem Erwerb eines Unternehmensverbunds im Bereich Logistik, Bau-stoffaufbereitung, und -verwertung durch die EGN Entsorgungs-gesellschaft Niederrhein mbH zu. So kann die Wertstoffkette im Bereich der mineralischen Abfälle ergänzt und das wachsende Geschäftsfeld Sanierung und Abbruch gestärkt werden. 

Im Geschäftsfeld Verkehr hat die SWK MOBIL GmbH die Stellung als Mobilitätsanbieter aktiv gestaltet und mit den Angeboten zu den Elektrorollern „SWKRuiser“ und zu dem Bus-on-demand- System „meinSWCar“ das Leistungsspektrum für die Kunden  innovativ erweitert. 

Schließlich ist die Wirtschaftsplanung 2020 beschlossen und die mittelfristige Finanzplanung der SWK für die Jahre 2021 bis 2024 zur Kenntnis genommen worden. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat, auch vor dem Hintergrund der attraktiven Zinssituation, für die Bewältigung der anstehenden Investitionen einen Rahmen für die mögliche Aufnahme von Darlehen beschlossen. 

 

Prüfung und Billigung des Jahresabschlusses und des  Konzernabschlusses

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der SWK STADTWERKE KREFELD AG und der Lagebericht, der Konzernjahresabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019 sind von der in der ordentlichen Hauptversammlung am 01. Juli 2019 zum Abschlussprüfer gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bonn, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk testiert worden.

Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kennt-nis genommen. Er hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der SWK STADTWERKE KREFELD AG, den Konzernjahresabschluss, den Konzernlagebericht sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss der SWK STADTWERKE KREFELD AG sowie den Konzernjahresabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Abschlussprüfer hat an der Beratung des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns an.

Weiterhin hat der Vorstand einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2019 erstellt. Darin erklärt er, dass die SWK STADTWERKE KREFELD AG bei den in dem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu den Zeitpunkten bekannt waren, in denen die berichteten Rechtsgeschäfte vorgenommen worden sind, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Berichtspflichtige Maßnahmen sind im vergangenen Geschäftsjahr weder getroffen noch unterlassen worden. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die im Abhängigkeits-bericht enthaltene Schlusserklärung des Vorstands.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Betriebsräten für die tatkräftige Mitarbeit am Erfolg des Unternehmens im Geschäftsjahr 2019. Mit ihrem Know-how und Engagement werden wir auch die kommenden Herausforderungen gemeinsam bewältigen und die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortsetzen.

Krefeld, 15. Juni 2020

Benedikt Winzen
Vorsitzender des Aufsichtsrats

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