„DASEIN" IN ZEITEN

VON CORONA

 

Die Krawatte bleibt jetzt öfter im Schrank. Und man bekommt Einblicke in das Privatleben der Kollegen. Etwa, dass die kleine Tochter der Kollegin ihrer Mama doch unbedingt zeigen möchte, wie toll sie im Wohnzimmer Inlineskaten kann. Oder dass der Kollege aus der IT trotz aller digitaler Fähigkeiten auch ein echter „analoger“ Bücherwurm zu sein scheint, dem Regal nach zu urteilen.

Mit Ausbruch der Corona-Pandemie sind wir bei der SWK mehr und mehr dazu übergegangen, auf Video- und Telefonkonferenzen zu setzen. Der persönliche Kontakt und Meetings mit Präsenzpflicht wurden auf ein Minimum reduziert, Abstandsregeln gewahrt, Dienstreisen gestrichen. Die Möglichkeit, regelmäßig oder gelegentlich von Zuhause aus zu arbeiten, existiert bei der SWK schon länger. Eine Tatsache, die uns während der Corona-Pandemie zugutekam, denn die technischen Voraussetzungen waren bereits vorhanden.

Logisch, nicht jeder kann von Zuhause aus arbeiten. So haben wir unsere Netzleitwarte, die die Energie- und Wassernetze überwacht, natürlich auch während Corona weiter besetzt gehalten. Und auch Bus- und Bahnfahrer sind weiter ihrem gewohnten Job nachgegangen. Nicht zuletzt, um all diejenigen, die mit Ausbruch der Pandemie besonders gefordert waren, zu ihrem Arbeitseinsatz zu befördern. Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger, Supermarktverkäuferinnen – all unsere Helden des Alltags.

Und auch unser SWK & GSAK ServiceCenter blieb während der Corona-Pandemie geöffnet. Aus Sicherheitsgründen zwar mit reduziertem Personal und eingeschränkten Öffnungszeiten – aber wir waren da für unsere Kundinnen und Kunden. Auch der Wertstoffhof der GSAK hatte die ganze Zeit über als einer der wenigen in NRW geöffnet. Der SWK-Konzern erfüllte auch und gerade in Corona-Zeiten seinen Auftrag zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Daseinsvorsorge heißt „da zu sein“ für die Menschen, wenn’s drauf ankommt. Deswegen haben wir uns nicht versteckt, sondern in der Krise Gesicht gezeigt.

Und wir haben die Krise als Chance genutzt. Als Möglichkeit, innovative Ideen für die Menschen zu entwickeln. So haben wie zum Beispiel den KRuiser für Helden angeboten: Mitarbeitende aus dem Gesundheitswesen, dem Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien oder der öffentlichen Sicherheit erhielten 150 Freiminuten, um unsere schicken Elektroroller für den Weg zur Arbeit und zurück zu nutzen. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing haben wir außerdem den LieferKRuiser aufgelegt. Einzelhändler, die vor der Corona-Krise noch keinen Außer-Haus-Lieferdienst angeboten hatten, dies jetzt aber einführen wollten, bekamen den KRuiser eine Woche lang umsonst zur Verfügung gestellt. Und unser TicketHeld konnte unkompliziert einfach angerufen werden und brachte dann die gewünschten Tickets für unsere Busse und Straßenbahnen persönlich beim Kunden Zuhause vorbei. So musste niemand unnötig das Haus verlassen, #stayathome in Reinkultur, und wir waren die Company dazu.

Wer Probleme hatte, seine Energierechnung zu zahlen, für den wartete die SWK mit einem Sonderweg auf und ging proaktiv auf jene Kundinnen und Kunden zu, die aufgrund der Corona-Pandemie berechtigt waren, Ihre Energie-Zahlungen aufzuschieben. Dieses zusätzliche Beratungsangebot wurde von unseren Kundinnen und Kunden rege genutzt, viele individuelle Lösungen konnten gefunden werden.

Und schließlich unterstützten wir den kleinen Kreis engagierter Krefelder Unternehmer, die die Idee zu einem Auto-Kino auf dem Sprödentalplatz hatten und binnen weniger Wochen in die Tat umsetzten. Durch das SWK OPEN-AIR-KINO ist unsere Verbundenheit zum Kino und den Veranstaltern ohnehin sehr eng. Daher war für uns schnell klar, hier zu helfen. Wir wollten den Menschen in Krefeld in dieser durchaus herausfordernden Zeit mit dem SWK Auto-Kino ein wenig Lebensqualität und Ablenkung in ihrer Freizeit verschaffen. Und der Zuspruch der Veranstaltung hat gezeigt, dass dies gelungen ist.

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