Eine Straßenbahn mit Werbung für das SWK Energiezentrum E hoch zwei der Hochschule Niederrhein

Energie

von morgen

 

 

Das 2017 in ein Institut umgewandelte SWK E² bündelt unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Jörg Meyer die interdisziplinäre Forschungs- und Lehrkompetenz der Hochschule Niederrhein im Bereich Energie. Insgesamt sind dem Institut, das 2012 zunächst als interdisziplinäres Kompetenzzentrum startete, sieben Professoren unterschiedlicher Schwerpunktfelder sowie zahlreiche wissenschaftliche und studentische Mitarbeitende angeschlossen. Der Forschungsschwerpunkt von SWK E² liegt im Bereich der Analyse und Optimierung von Energiesystemen und Prozessen aus technischer sowie wirtschaftlicher Sicht. In den Laboren des Instituts führen die Wissenschaftler öffentlich geförderte Forschungsprojekte sowie Forschungen für Industrie und Wirtschaft durch. Aufgrund des interdisziplinären Ansatzes berücksichtigt das Institut bei allen Projekten immer ökonomische und ökologische Aspekte.

Mehr Energieeffizienz mit BEN

Zu den aktuell laufenden Projekten gehört das Bündnis Energieeffizienz Niederrhein (BEN), eine Kooperation zwischen der Hochschule Niederrhein und unserer SWK ENERGIE GmbH. Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhabens ist es, bislang nicht genutzte Energieeinsparpotenziale zu heben. Energiesparpotenziale gibt es in verschiedenen Bereichen der Industrie. Die Klimaschutzziele der EU und Deutschlands sehen ambitionierte Fortschritte vor, die eine konsequente Umsetzung von Maßnahmen und das Zusammenarbeiten in Netzwerken zur Verbesserung der Energieeffizienz verlangen.

Neben unserer SWK ENERGIE GmbH und der Hochschule Niederrhein mit Netzwerkmoderator Prof. Dr. Jörg Meyer sind bisher fünf Netzwerkteilnehmer aus der regionalen Industrie vertreten: PWK Automotive, Herta, Rondo Food, Polyplast Müller und Thomy Feinkostprodukte. Die beteiligten Unternehmen tauschen Maßnahmen und Erfahrungen untereinander aus, um zusammen Wege zu mehr Energieeffizienz zu beschreiten. Neben zehn Netzwerktreffen innerhalb von drei Jahren stehen Audits bei den Teilnehmern auf dem Programm.

Eine praxisorientierte Lehre stellt neben der Forschung die zweite wichtige Säule von SWK E² dar. Die sieben Professoren des Instituts vermitteln in einer Vielzahl an Lehrveranstaltungen Kompetenzen – von theoretischen Grundlagen in Thermodynamik und Strömungslehre über anwendungsorientierte Praktika in den Laboren bis hin zur softwaregestützten Simulation und Optimierung energietechnischer Systeme. Die Interdisziplinarität und Nähe zu regionalen Unternehmen bilden den Grundstein für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.

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