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Prognose-

Bericht

 

 

Prognose für den Konzernjahresüberschuss 2019 –  resultierend im Wesentlichen aus dem Geschäftsfeld  Energie und Wasser – deutlich niedriger

Bestimmend für die Ergebnisprognose des Konzerns sind die erwarteten Geschäftsentwicklungen der operativ tätigen Konzerngesellschaften. Die Prognose beruht in der Regel auf der Wirtschaftsplanung aus dem Berichtsjahr für die folgenden fünf Jahre (2019 bis 2023). Die Planung ist naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, sodass die tatsächliche Geschäftsentwicklung von der Planung bzw. Prognose abweichen kann.

Im Jahreswirtschaftsbericht von Ende Januar geht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für das Jahr 2019 von einem Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 1,0 % aus. Im Vergleich zu den Vorjahren verlangsame sich das Wachstumstempo. Höhere Risiken seien vor allem im außen-wirtschaftlichen Umfeld entstanden, insgesamt bleibe die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber aufwärtsgerichtet. Auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen in Deutschland dürfte laut der Jahresprojektion der Bundesregierung im laufenden Geschäftsjahr weiter spürbar zulegen. Mit 2,4 % sollen die Bruttoanlageinvestitionen stärker zunehmen als die gesamtwirtschaftliche Wirtschaftsleistung, allerdings erschwere insbesondere im Baugewerbe und Handwerk das knapper werdende Arbeitskräfteangebot zunehmend Geschäftserweiterungen der Unternehmen.

Im Geschäftsfeld Energie und Wasser wird bei der SWK ENERGIE für 2019 aufgrund der stark gestiegenen Beschaffungskosten ein deutlicher Rückgang der Vertriebsmarge in der Sparte Gas erwartet, da es keine Preisanpassung für die Heizperiode 2018/2019 gegeben hat. In der Sparte Strom wird ein moderater Rückgang der Vertriebsmargen angenommen, da die zum Jahresanfang erfolgte Preiserhöhung aufgrund gestiegener Beschaffungskosten, Abgaben und Steuern wegen bestehender Preisbindungen nicht an alle Bestandskunden weitergegeben werden konnte. In der Sparte Wärme gehen wir davon aus, dass steigende Absätze zu einem steigenden Ergebnisbeitrag führen werden. Für den Bereich Wasser sind keine großen Veränderungen geplant. Insgesamt rechnen wir für die Gesellschaft insbesondere aufgrund der unterstellten, weiter rückläufigen Vertriebsmargen in den Sparten Strom und Gas für das Jahr 2019 mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung auf einem moderat niedrigeren Niveau.

Trotz eines schwierigen Marktumfelds erwartet die lekker Energie in ihrer Ergebnisprognose auch für das Jahr 2019 ein deutlich positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung, allerdings auf einem wesentlich niedrigeren Niveau als 2018. Ziel der Gesellschaft ist unverändert, mindestens die Kundenbasis zu erhalten bzw. nachhaltig auszubauen. Das führt zu hohen Vertriebsaufwendungen. Allerdings gilt weiter die strategische Vorgabe der Wertorientierung. Wirtschaftliche Nachhaltigkeit bleibt bei aller Wettbewerbsintensität oberstes Ziel.

Die Erlöspfade der NGN werden durch die Festlegungen der Regulierungsbehörden determiniert. Die festgestellten Ineffizienzen sind bis Ende der dritten Regulierungsperiode 2022 (Gas) bzw. 2023 (Strom) abzubauen. Dies ist ein maßgeblicher Faktor für das Ergebnis der NGN. Erheblicher Preiseinfluss auf die Netzentgelte wird darüber hinaus ab 2019 aus den Auswirkungen des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes durch die stufenweise Vereinheitlichung der Netzentgelte auf Übertragungsnetzebene entstehen. Ein zweiter wesentlicher Ergebnisfaktor ist mit der Aufhebung des Betriebsführungsvertrags Abwasser zum 31. Dezember 2018 verbunden. Zwar wird der Großteil der betroffenen Personalkapazitäten (Direktzuordnung) in den Kommunalbetrieb überführt, dennoch bleiben Kostenanteile bestehen und langjährig entstandene Synergien entfallen, die nicht im vollen Maße innerhalb der nächsten Jahre kompensiert werden können. Für 2019 erwartet die NGN daher ein deutlich niedrigeres Ergebnis als im Berichtsjahr 2018. Dies liegt im Wesentlichen am fehlenden Ergebnis aus dem Kanalgeschäft, dessen Betrieb zum 1. Januar 2019 vom Kommunalbetrieb Krefeld AöR übernommen wurde, und an den deutlich rückläufigen Netzentgelten (regulatorisch bedingt). Diese Erlösreduzierung kann trotz eines nachhaltigen Kostenmanagements nicht vollumfänglich ausgeglichen werden.

Im Geschäftsfeld Entsorgung beurteilt die Geschäftsführung der EGN die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Neben dem Ausbau bestehender Geschäftsfelder werden die strategische Ausweitung des Geschäftsgebietes in der Kernregion sowie die Erschließung neuer Märkte durch organisches als auch anorganisches Wachstum verfolgt. Aufgrund der positiven Preisentwicklung auf dem Spotmarkt für Mengen zur thermischen Verwertung, der gesunkenen durchschnittlichen Verbrennungskosten in den Müllverbrennungsanlagen sowie der geplanten Inanspruchnahmen der in den Vorjahren gebildeten Drohverlustrückstellungen erwartet die EGN im Jahr 2019 eine weitere Ergebnisentlastung im Bereich des Verbrennungsmarkts. Die Geschäftsführung der EGN erwartet bei leicht sinkenden Umsatzerlösen ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2018.

Für die EGK liegen in den nächsten zehn Jahren stabile Rahmenbedingungen für eine günstige Weiterentwicklung der Gesellschaft vor. Sie sind durch die Verlängerung des Betriebsvertrags mit der Stadt Krefeld, die Vereinbarung von Festpreisen und die Fortführung der Zusammenarbeit mit der EGN gegeben. Für 2019 wird ein Jahresüberschuss auf ähnlichem Niveau wie 2018 erwartet.

Das Kerngeschäft der GSAK wird aufgrund der langfristigen Beauftragung in der Daseinsvorsorge auch in Zukunft grundsätzlich erhalten bleiben und für das nächste Geschäftsjahr ein Ergebnis auf dem Niveau des aktuellen Geschäftsjahres aufweisen können.

Im Geschäftsfeld Verkehr sind hinsichtlich der Prognose für die SWK MOBIL vor allem folgende Annahmen von Bedeutung: Der Wegfall des Einmaleffektes der Erträge aus dem Verkauf der Omnibusse aus dem Jahr 2018 führt zu einem deutlichen Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge im Jahr 2019. Wie auch schon im Berichtsjahr führt die Tarifsteigerung im TV-N (+ 3,1 %) auch im Jahr 2019 zu einem deutlichen Anstieg der Personalkosten. Des Weiteren wird ein höherer durchschnittlicher Personalbestand aufgrund der rechtzeitigen Einstellung im Rahmen der Nachfolgeplanung unterstellt, was ebenfalls erhöhend auf die Personalkosten wirkt. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass der Aufwand aus Abschreibungen infolge der 2018 unterjährig beschafften Omnibusse stärker zunehmen wird, ebenso die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund höherer Aufwendungen für die Gebäudeleittechnik sowie Sanierung von Gebäude-Dachflächen. Auf Basis dieser Annahmen rechnen wir für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich auf einem deutlich höheren Niveau als 2018.

Im Geschäftsfeld Dienstleistungen wird bei der SWK AG mit einem deutlich negativeren Betriebsergebnis gerechnet. Dies liegt insbesondere an wieder ansteigenden, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich aus dem verschobenen Sanierungsbeginn des Gebäudes A in 2019 ergeben.

Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr 2019 trotz eines deutlich geringeren prognostizierten Ertragssteueraufwands von einem gegenüber 2018 deutlich niedrigeren Konzernjahresüberschuss aus. Dies resultiert aus den oben dargestellten prognostizierten Ergebnissen der Geschäftsfelder, wobei hier insbesondere die Prognosen der SWK ENERGIE, NGN und lekker Energie ein wesentliches Gewicht haben.

 

Download Prognosebericht

 

 

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