Jemand hält ein Handy in der Hand, auf dem Display eine Seite der SWK. Darauf kann man die Leistung und Werte der KWK-Anlage anhand von verschiedenen Diagrammen ablesen.

Projekt

Energiezukunft

 

 


WIR SIND
KWK-MODELLKOMMUNE

 

Die SWK hat auch 2018 mit zwei weiteren Projekten im Rahmen des Impulsprogramms „KWK-Modellkommune“ dazu beigetragen, die Umsetzung der Energiewende mit effizienten Nahwärmekonzepten lokal voranzutreiben. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen kompakte Blockheizkraftwerke (BHKW) dezentral gleichzeitig Strom und Wärme.  

In einem 24-Parteien-Mehrfamilienhaus in Oppum kommen seit 2018 zwei Brennstoffzellen in einem Mini-BHKW zum Einsatz. Im Seniorenheim Linn läuft ein Mini-BHKW mit Biogas. 

Weniger Emissionen

Zu den Vorteilen der KWK gehören der um rund ein Drittel niedrigere Primärenergieverbrauch, bis zu 60 Prozent weniger CO2-Emissionen und eine um bis zu 50 Prozent effizientere Brennstoffnutzung als bei konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken. Außerdem liegen die Kosten für den selbst vor Ort erzeugten Strom in der Regel deutlich unter den Kosten für herkömmlichen Netzstrom. 

Das Logo der KWK Modellkommune Krefeld

Mehr Effizienz durch WoB-Box® 

Speziell für das Projekt „KWK-Modellkommune“ haben wir ein intelligentes Wärme-Management-System entwickelt, die sogenannte WoB-Box® (wirtschaftlich orientierte Betriebsführung). Eine WoB-Box® steuert jeweils die Blockheizkraftwerke (BHKW) der von uns installierten KWK-Anlagen. Dabei berechnet das System über ein virtuelles Kraftwerk täglich die optimale Fahrweise des BHKW für den Folgetag – dies unter Berücksichtigung des lokalen Strom- und Wärmeverbrauchs sowie der schwankenden Gas- und Strompreise an der Leipziger Energiebörse.  

Ziel der Betriebsoptimierung der Heizkraftwerke durch die WoB-Box® ist es, dass die KWK-Anlagen vorrangig dann Strom erzeugen, wenn Sonne und Wind nicht ausreichend Energie in Deutschland liefern. So ergänzen die KWK-Anlagen die erneuerbaren Energien und tragen zum Gelingen der Energiewende bei.  

Am linken Bildrand sieht man einen Container mit Mutterboden, daneben ein abgesperrtes Erdloch, in das gerade mit einem speziellen Fahrzeug und einem baggerähnlichen Kranarm ein Tank gehoben wird. Darauf steht
Man sieht die sogenannte WoB-Box an einer Wand hängen, rechts ist ein Display integriert. WoB steht für wirtschaftlich orientierte Betriebsführung. Auf der Box befindet sich auch das Logo der KWK Modellkommune Krefeld.
Man sieht das Display der WoB-Box des Wohngebäudes Bischofstraße in Detailaufnahme. Darauf ist der Aufbau der Energie-Erzeugung mit den Brennstoffzellen, Pufferspeichern und der Gastherme sowie verschiedene Werte zu sehen.
Man sieht zwei große, hellgrüne Tanks mit abgeklebten Anschlüssen auf einer Wiese stehen, auf denen
Ein SWK-Mitarbeiter steht im Anzug vor der WoB-Box, gestikuliert und scheint sie einem Mann, der neben ihm steht und ihn ansieht, zu erklären. Der Mann hält ein Notizbuch und einen Stift in den Händen.
SWK-Vorstandsmitglied Carsten Liedtke steht mit einem zweiten Mann im Anzug vor der KWK-Anlage und präsentiert die dazugehörige Anwendung auf dem Handy.
Die Vorstandsmitglieder der SWK und weitere Beteiligte stehen lächelnd und mit den Daumen nach oben vor der KWK-Anlage.
Man sieht viele verschiedene, silberne Rohre, die senkrecht nebeneinander verlaufen, mit Schaltern, Kabeln und mehreren Anzeigen, die verschiedene Werte messen.
Eine Nahaufnahme des Schilds
Man sieht zahlreiche, silberne Rohre, Schalter, Messstellen und die WoB-Box der KWK-Anlage.
Man sieht einen Teil der Technik, die hinter der KWK-Anlage steckt. Dazu wurde ein Metallschrank geöffnet, daran befinden sich zahlreiche Kabel und Elektronik.
SWK-Vorstandsmitglied Carsten Liedtke steht mit vier weiteren Beteiligten des Projektes vor der Informationswand der KWK Modellkommune Krefeld. Die Headline lautet
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