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Man schaut von oben auf einen Tisch, an dem verschiedene Mitarbeiter mit Notizblöcken, PCs und Tablets arbeiten.

Risiko-

Bericht

 

 

Das Risikomanagement wird im Rahmen der bestehenden Geschäftsbesorgungsverträge durch die SWK AG als Muttergesellschaft für alle in den Geschäftsfeldern Energie und Wasser, Verkehr sowie Dienstleistungen operativ tätigen Tochtergesellschaften zentral durchgeführt. Deren wesentliche Risiken werden im Risiko-portfolio des Konzerns erfasst und ausgewiesen. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, die Unternehmensrisiken aus dem externen Unternehmensumfeld sowie aus unternehmensinternen Gegebenheiten so früh wie möglich zu erkennen, zu bewerten und gegenzusteuern. Alle wesentlichen organisatorischen und inhaltlichen Aspekte zum Risikomanagementsystem/-prozess sind in einer Verfahrensanweisung festgelegt, die Bestandteil des Organisationshandbuchs der SWK AG ist.

In Abhängigkeit eines unternehmensindividuellen Schwellenwerts werden Risiken (und dazugehörige Frühwarnindikatoren und Maß-nahmen) in einer Software der SWK AG durch Risikobeauftragte und -manager der Konzerngesellschaften erfasst und gemeldet. Die Informationen zu eventuell bestehenden Risiken sind von den Verantwortlichen der Organisationseinheiten anzufordern. Auf Basis der im System zur Verfügung stehenden Reports/Übersichten geben die Risikomanager der Geschäftsführung regelmäßig einen Überblick über den Risikobestand sowie dessen Veränderungen und lassen sich die Freigabe erteilen.

Der Risikoausschuss der SWK AG tagte quartalsweise, analysierte die gemeldeten Risiken und gab den Risikoverantwortlichen Hin-weise zum Ansatz, zur Bewertung und zum Umgang mit diesen.

Im Folgenden wird auf die für den Konzern wesentlichen Risiken eingegangen. Die betrieblichen Risiken gehören nicht dazu, da sie aufgrund des als unwahrscheinlich bis sehr unwahrscheinlich angesehenen Eintritts von untergeordneter Bedeutung sind.

 

Politisch-rechtliche Risiken

Für die EGK stellen die sich immer wieder verändernden und in der Auslegung und Umsetzung teilweise unklaren Rahmenbedingungen der Energiewende ebenso wie Änderungen im Abfallrecht eine permanente Risikolage dar. In diesem Kontext zu nennen sind mögliche Veränderungen bei der Befreiung des selbstgenutzten Stroms von der EEG-Umlage sowie die abfallrechtliche Einstufung von Klärschlamm und die damit einhergehende Frage der Ausnahme der Klärschlammverbrennung vom CO2-Emissionshandel. Beides könnte zu zusätzlichen Kostenbelastungen für die EGK führen.

 

Marktrisiken

Bei der SWK ENERGIE und lekker Energie resultieren wesentliche Risiken insbesondere aus der Energiebeschaffung und dem Energievertrieb.

In der Energiebeschaffung resultieren im Wesentlichen Preisrisiken der Commodities Strom und Gas. Um diese zu minimieren, werden bei vertrieblichen Strom- und Gaslieferverträgen Risikozuschläge ermittelt und eingepreist. Die Risikozuschläge werden regelmäßigen Prüfungen unterzogen. Darüber hinaus bestehen pro Produkt, Sparte, Portfolio und Bestellbevollmächtigten Transaktionslimits. Diese sowie der Umfang und die Struktur der Portfolios werden kontinuierlich überwacht.

Im Energievertrieb bestehen Mengenrisiken im Rahmen der strukturierten Beschaffung (Abweichung der am Terminmarkt beschafften Menge von der kurzfristigen Prognose bzw. zu den Ist-Mengen). Analog zu den Preisrisiken werden die Mengenrisiken über Risikozuschläge berücksichtigt. Zudem soll dem Mengenrisiko über eine kontinuierliche Verbesserung der Prognoseprozesse entgegengewirkt werden. Die Beschaffungsstrategien der Strom- und Gasportfolios werden regelmäßig geprüft und ggf. angepasst.

Da bei der Bewertung von Preis- oder Mengenrisiken in der Regel symmetrische Verteilungen angenommen werden, sind bei beiden Risikoarten positive Abweichungen möglich und damit auch Chancen verbunden. Die Gesellschaft bewirtschaftet ihre Portfolios stets risikoavers, spekulative Geschäfte sind auch durch die im Risikohandbuch festgelegten Regelungen ausgeschlossen.

Des Weiteren ist im Vertrieb ein Kreditrisiko in Form des Kontrahentenausfallrisikos (Forderungsausfälle) gegeben. Hierzu gehören auch die Anfechtung/Rückforderung von bereits geleisteten Zahlungen auf Basis der Insolvenzordnung, speziell im Geschäftskundenbereich. Diesem begegnen wir durch eine stetig verbesserte Bonitätsprüfung und ein umfangreiches Forderungsmanagement (automatisierte Mahnläufe, Inkassotätigkeiten, Versicherungsschutz). Hinsichtlich der Vorsatzanfechtung bei Insolvenzen kommen insbesondere eine kontinuierliche Insolvenzbeobachtung sowie die Prüfung von Vorauskasse und ggf. der Kündigung des Vertrags als vorbeugende Maß-nahmen zum Einsatz.

Die bei der NGN mit der Aufhebung des Betriebsführungsvertrags Abwasser verbundenen Ergebniseinbußen ab 2019 sind planerisch berücksichtigt und daher nicht mehr Gegenstand der Risikoberichterstattung. Im Oktober 2017 hat die NGN erfolgreich die Zertifizierung des Informations-Sicherheits-Management-Systems (ISMS) nach ISO 27001 und den Vorgaben des IT-Sicherheitskatalogs der BNetzA nachgewiesen. Die grundsätzlichen Ziele der Informationssicherheit „Vertraulichkeit“, „Integrität“ und „Verfügbarkeit“ wurden im Geltungsbereich des ISMS erreicht. In dem jährlichen externen Audit wurden keine Abweichungen von den Anforderungen der ISO 27001 und des IT-Sicherheitskatalogs der BNetzA fest-gestellt.

Trotz der positiven Preisentwicklung liegen die wesentlichen Risiken der EGN, die das Ergebnis zukünftig beeinträchtigen könnten, in der Entwicklung der verfügbaren Mengen und der Preise für Abfälle zur Verbrennung.

Risiken, welche sich aus dem Abschluss von mehrjährigen Verträgen ergaben, hat die EGN durch die Bildung von Drohverlustrückstellungen in ausreichendem Maße berücksichtigt. Zukünftige gewonnene Ausschreibungsverfahren können, abhängig von der Entwicklung des Verbrennungsmarktes, zur weiteren Bildung von Drohverlustrückstellungen führen.

Die EGN übernimmt insbesondere Entsorgungs- und Recyclingdienstleistungen für Kommunen, duale Systeme und Gewerbe-/Industriekunden. Sie steht bei Ausschreibungen im Wettbewerb zu anderen Entsorgungsunternehmen und ist bei Neuausschreibungen den entsprechenden Umsatz- und Ergebnisrisiken ausgesetzt.

Für die EGK sind Marktrisiken, die durch den Auslastungsvertrag mit der EGN nur mittelbar auf die EGK einwirken können, für das Jahr 2019 nicht zu erwarten.

Bei der SWK MOBIL besteht ein Risiko im Verlust eines Großteils der Betriebsleistungen im Kreis Viersen. Die Bestandsbetrauung läuft hier zum 03.12.2019 aus – und damit der Auftrag für knapp 1,8 Mio. Bus-Kilometer. Nach diesem Zeitpunkt ist geplant, dass die von Krefeld in den Kreis Viersen ausbrechenden Verkehre in die existierende Bestandsbetrauung der Stadt Krefeld integriert werden. Die Buslinien innerhalb des Kreises sollen durch ein wettbewerbliches Verfahren vergeben werden. Eine direkte Beteiligung der SWK MOBIL im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ist ausgeschlossen.

Die aktuelle Entwicklung durch die Auslegungsleitlinien der EU-Kommission zur EU-VO 1370/07 in Kombination mit der geplanten Direktvergabe von Leistungen an die SWK MOBIL im Kreis Viersen und weiteren mitbedienten Gebietskörperschaften zum Ende des Jahres 2019 machen eine Teilnahme der SWK FAHRSERVICE an zukünftigen Wettbewerbsverfahren unmöglich. Daher ist eine Fortführung der Gesellschaft über das Laufzeitende des Vertrags mit dem Kreis Borken (2024) hinaus nach derzeitigem Stand nicht mehr möglich.

 

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

 

Die SWK AG hat für die SWK MOBIL, EGN, EGK, GSAK und NGN eine Dieselpreisabsicherung für den Zeitraum 2016 bis 2019 abgeschlossen. Sie dient der Absicherung des Preisniveaus (nur Rohstoffanteil) der voraussichtlich von diesen Gesellschaften benötigten Mengen, da auf mittelfristige Sicht wieder von einem Anstieg des Dieselmarktpreisniveaus ausgegangen wird. Der Marktpreis ist seit 2016 stark gestiegen, sodass er im Sommer 2018 den festgelegten Basispreis übertraf. Jedoch sank der Marktpreis seitdem wieder deutlich. Zum 31. Dezember 2018 lag der Marktwert dieser Vereinbarung bei insgesamt -0,4 Mio. €.

Im Rahmen der Beschaffung von Strom und Gas setzt die Quantum als beauftragter Dienstleister unter anderem für die SWK ENERGIE derivative Finanzinstrumente in Form von physisch zu erfüllenden Terminmarktgeschäften am OTC-Markt ein. Bei diesen Terminmarktgeschäften besteht das Risiko, dass eine der beiden Vertragsparteien (in dem Fall in der Regel die Quantum oder der jeweils andere Handelspartner) ausfällt.

Der von der SWK ENERGIE freigegebene Bürgschaftsrahmen beträgt wie im Vorjahr 70,0 Mio. €. Hiervon waren zum 31. Dezember 2018 Sicherheiten in Höhe von 41,5 Mio. € an Handelspartner der Quantum GmbH ausgegeben (Ende 2017: 31,5 Mio. €). Dieser Bürgschaftsrahmen entspricht demjenigen des Konzerns.

 

Gesamtaussage zur Risikolage

 

Risiken, die den Fortbestand der Konzernunternehmen gefährden, waren am Abschlussstichtag nicht bekannt. 

 

Download Risikobericht

 

 

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