VERLÄSSLICH. ZUKUNFT.GESTALTEN.

 

Der Leitspruch unseres Geschäftsberichts 2018 steht dafür, dass wir nachhaltig und zukunftsorientiert denken und handeln. So auch, wenn es um den Einsatz neuer Technologien geht. Um zukunftsfähig zu sein, wurde unsere stadtwerke-krefeld.de-Webseite für die neuesten Technologien entwickelt. Daher können bei alten Browsern leider folgende Probleme auftreten:

 

- Seite bzw. Bilder werden nicht vollständig angezeigt

- Funktionen sind fehlerhaft


Damit Sie vollumfänglich in unsere Konzern- und Zahlenwelt eintauchen können und das Surfen richtig Spaß macht, empfehlen wir Ihnen die Seite mit einem dieser aktuellen und kostenlosen Browser zu besuchen:

  • Microsoft Edge (nur Windows)

  • Mozilla Firefox (Windows und MacOs)

  • Safari (MacOs)

  • Google Chrome (Windows und MacOs)

 

Warum Sie einen aktuellen Browser benötigen

 

Sicherheit

Neuere Browser schützen besser vor Betrug, Viren, Trojanern, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.


Geschwindigkeit

Jede neue Browsergeneration verbessert die Geschwindigkeit, mit der Webseiten dargestellt werden.

 

Kompatibilität

Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. Das erhöht die Funktionalität und die Darstellung wird drastisch verbessert.

 

Komfort und Leistung

Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.

 

Sie können kein Update einspielen?

Wenn Sie Ihren alten Browser nicht aktualisieren können, ist ein zweiter Browser eine gute Lösung. Wenn Sie einem Firmencomputer verwenden und Sie selbst keinen neuen Browser installieren können, fragen Sie Ihren Netzwerkadministrator nach einem Browser-Update.

Die SWK-Vorstandsmitglieder Carsten Liedtke und Kerstin Abraham stehen lächelnd nebeneinander im Meetingraum vor einer weißen Wand. Darauf hervorgehoben sind Adjektive, der Begriff "SWK natürlich" ist in roter Schriftfarbe gekennzeichnet.

 

Wir gestalten die Zukunft verlässlich 
 

Wir müssen den Wettbewerb, in dem sich die SWK als Versorgungs-, Entsorgungs- und Verkehrsunternehmen bewegt, als zunehmend herausfordernd bezeichnen. Trotzdem wirken Sie zufrieden.

Carsten Liedtke: Das dürfen wir auch sein. Wir machen 2018 mit 2.752 Mitarbeitern zum wiederholten Male einen Sprung in der Beschäftigtenzahl. Unsere Konzernumsatzerlöse haben sich um mehr als sieben Prozent auf rund 1,13 Milliarden Euro erhöht. Auch das Jahresergebnis konnte um 25 Prozent auf 34,1 Millionen Euro deutlich verbessert werden. Es ist das beste seit 2006. Dieses Niveau wird allerdings in Zukunft wegen rückläufiger Ergebnisse im Geschäftsfeld Energie und Wasser sowie zunehmender Infrastrukturausgaben im Geschäftsfeld Verkehr beeinflusst. Dennoch: Die SWK steht trotz eines stetig steigenden Wettbewerbsdrucks wirtschaftlich auf einem starken Fundament.

VERLÄSSLICH.

ZUKUNFT.

GESTALTEN.

Frau Abraham, welche Rolle spielt dabei die Konzern-Philosophie?

Kerstin Abraham: Der Titel dieses Jahresberichts ist mehr als eine Überschrift: „VERLÄSSLICH.ZUKUNFT.GESTALTEN.“ ist unsere Überzeugung und hierbei könnte auch jeder Begriff für sich stehen. Die langfristige Entwicklung mit Fokus auf faire und serviceorientierte Kundenbeziehungen und wertorientiertes Wachstum ist wichtiger als ein kurzfristiger Gewinn. Dabei setzen wir auf Erweiterung entlang der Wertschöpfungskette durch kluge Investition und Akquisition genauso wie auf maßvolle Entwicklung der vorhandenen Konzernstrukturen. Nachhaltigkeit ist unsere Maxime, dies gilt für alle Bereiche.

Apropos Nachhaltigkeit: Welche Rolle spielt die SWK in der Energiewende?

Carsten Liedtke: Eine aktive. Unsere Ökostromquote ist bereits heute ein besonderes Qualitätsmerkmal. Wir liegen damit im Strom-Mix bei 76 Prozent, der Bundesdurchschnitt bei gerade mal bei 40. Der Bedarf an nachhaltiger Energie steigt und unsere bundesweit agierende Tochtergesellschaft lekker ist gemessen an der Kundenzahl inzwischen der viertstärkste Anbieter für Ökostrom in Deutschland. Das freut uns sehr und zeigt, dass wir, die übrigens bereits Ende 2015 aus der Kohleverstromung ausgestiegen sind, erfolgreich die Energiewende mitgestalten. Dazu gehört auch unser ökologisches Fernwärmeangebot in Krefeld. Der als Rohstoff verwertete Abfall wird in unserer Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage (MKVA) klimaneutral verbrannt und weist damit eine optimale Energiebilanz aus, einen so genannten Primärenergiefaktor von 0,0.

Dazu gehört auch der geschlossene Kreislauf in der Entsorgung.

Kerstin Abraham: Richtig. Abfall ist für uns Rohstoff und wird wieder zu Energie. Wir entwickeln Konzepte für Recycling sowie sichere und umweltschonende Entsorgung und setzen diese um. In unserer Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage erzeugen wir aus Restmüll umweltfreundliche Energie und forschen mit unserem SWK-Institut E² an der Hochschule Niederrhein an der optimalen Effizienz solcher Anlagen. Das Forschungsprojekt ELMAR gilt als beispielgebend für die gesamte Branche. Und das „Schulhügel“-Zentrum in Hilchenbach mit einer innovativen, nahezu klimaneutralen Heizzentrale ist ein Vorzeigeprojekt für lokale Wärmelösungen. Dabei bieten wir die gesamte Energieversorgung aus einer Hand, denn unsere Konzern-Tochter EGN beschafft den notwendigen Rohstoff für die Wärmegewinnung vor Ort. Das sind in diesem Falle Holzhackschnitzel.

Die Hybridbus-Flotte der SWK aufgestellt von schräg oben

Eines der großen Zukunftsthemen ist E-Mobilität. In welchem Abteil sitzt die SWK?

Carsten Liedtke: Wir sitzen ganz vorne im Zug: Anders als viele andere Städte in Deutschland haben wir die umweltfreundliche Straßenbahn als leistungsstarkes öffentliches Verkehrsmittel weiterhin in Betrieb. Es wird ergänzt von unserem E-CarSharing-Angebot und einer Flotte umweltfreundlicher Busse, die wir erst 2018 mit der Anschaffung von zehn neuen Hybrid-Bussen im Rahmen unserer „Sauberen Flotte für Krefeld“ ergänzt haben. So verringern wir die Emissionen, senken den Kraftstoffverbrauch und verbessern die Luftqualität. Diesen Weg verfolgen wir weiter, schon bald mit einem Konzept für „Bus on Demand“, natürlich ebenfalls mit Elektroantrieb.

Man sieht den vierköpfigen Vorstand der SWK, der sich vor der SWK-Fahrzeugflotte aufgestellt hat.
Man sieht die drei verschiedenen Fahrzeuge der Krefelder „Sauber-Line“, die voreinander aufgestellt sind: Ganz hinten das große Müllfahrzeug, davor ein Kleineres und eine Kehrmaschine.
SWK-Vorstandsmitglied Kerstin Abraham sitzt in einem Fahrzeug der SWK-Flotte, ein Mitarbeiter mit orangefarbener Arbeitskleidung steht in der Tür, hält das Lenkrad und lächelt.
Man sieht die Fahrzeugflotte der SWK nebeneinander aufgereiht, unter anderem eine Straßenbahn, ein Bus, eine Kehrmaschine und ein Müllfahrzeug.
Der Fokus liegt auf dem GSAK-Logo auf einem Fahrzeug, im unscharfen Hintergrund sieht man einen Bus und einen Mitarbeiter in orangefarbener Arbeitskleidung, der auf die Kamera zugeht.

Warum ist die Leistung der SWK relevant für alle Menschen, die in Krefeld und der Region leben?

Carsten Liedtke: Als 100-prozentige Stadttochter gehören wir den Bürgerinnen und Bürgern, führen Dividende, Gewerbesteuer und Konzessionsabgaben ab, zugleich übernehmen wir die Verluste aus dem Öffentlichen Personennahverkehr. Wir sind ein bedeutender Auftraggeber für die lokale und regionale Wirtschaft, stützen und fördern mit zahlreichen Sponsoring- und Spendenaktivitäten Kultur, Soziales und Sport in der Region. Die beliebten Veranstaltungen wie der SWK-Familienspaß oder das SWK OPEN-AIR-KINO steigern den Freizeitwert und die Lebensqualität in unserer Stadt. Darüber hinaus unterstützen wir den Spitzen- und Breitensport, das Kaiser-Wilhelm-Museum und erreichen somit viele tausend Krefelderinnen und Krefelder in ihrer Lebenswirklichkeit. Insgesamt 83,5 Millionen Euro sind so in unsere Heimatregion am Niederrhein geflossen, 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Erleuchtete Tribüne und Leinwand beim Open Air Kino Krefeld

Kerstin Abraham: Und das ist nur möglich, weil sich unsere qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unserer beschriebenen Philosophie, mit unseren Werten und natürlich mit Krefeld und der Region identifizieren. Die SWK bekennt sich zu Ihrer Vielfalt, insbesondere zu der kulturellen. Mit 2752 Kolleginnen und Kollegen bilden wir einen Querschnitt der Gesellschaft, in der wir leben. Das möchten wir gern hervorheben.

Blick auf heute und nach vorn: Die Welt redet über Digitalisierung, handelt die SWK schon?

Carsten Liedtke: Absolut. Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung und Kundenzentrierung mit unserer „Strategie 2025“, heben Potenziale in allen Geschäftsfeldern. Ein gutes Beispiel ist der bundesweit verfügbare Containerdienst CURANTO. Kunden können über die Online-Plattform per Mausklick für ihren jeweiligen Bedarf passende Container bestellen. Das Angebot ist sehr erfolgreich gestartet. Im Herbst haben wir gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein Krefelds ersten Hackathon, den KReathon, initiiert, tolle Ergebnisse erzielt und werden diese Potenziale auch 2019 wieder freisetzen und nutzen.

Klingt nach einem beachtlichen Jahr für die SWK-Familie.

Kerstin Abraham: Was auch die Innen- und Außenwahrnehmung betrifft, darauf sind wir stolz. Die SWK ist in Krefelds Stadtbild sehr präsent. Fast jeder kennt das prägnante Logo mit den drei roten Bögen, die die drei Geschäftsfelder Energie und Wasser, Entsorgung und Verkehr symbolisieren. Wir haben im Sinne der SWK-Familienmarke nun auch unsere Tochtergesellschaften GSAK, EGK und NGN unter unserem gemeinsamen Logobogen versammelt. Wir bieten alle Services und Dienstleistungen aus einer Hand und machen das auch optisch deutlich.

Carsten Liedtke und Kerstin Abraham

  • Beitrag teilen
  • Beitrag teilen